Natürlich wolle man der drohenden EU-weiten Rezession ein wenig
entgegentreten, und auch wenn Windmühlen zur Familie der regenerativen
Energieerzeuger gehören, müssen sie beizeiten wohl immer noch bekämpft
werden - beispielsweise mit der Gewährung von Freibriefen bezüglich
Umweltverschmutzung. So müssen Energie intensive Branchen wie Papier
oder Zement vorerst überhaupt keine Emissionszertifikate ersteigern,
sofern sie vorgeben, umweltschonende Techniken einzusetzen.
Stromerzeuger hingegen müssen erst ab 2013 ihr Recht auf
Umweltverschmutzung auf dem freien Markt erkaufen - und das auch nur zu
30%, was für die Verbraucher wohl oder übel auch ein Drittel mehr Kosten
für Energie bedeutet. Erst im fernen 2020 sieht der Klimabeschluss dann
eine 100%ige Bezahlung für Emissionsrechte vor, zumindest für
Deutschland. Andere Länder wie Gastgeber Polen beispielsweise, werden
auch von dieser Regelung befreit, sind sie doch stärker auf Kohle
angewiesen - auf die eine oder andere...Weise.
Ja, lauten werden da
die Stimmen, die den Umweltsch(m)utz beschwören und von Entsendegesetzen
für Klimakiller sprechen. Man muss ja nicht alles schengen, denken sich
derweil die Schweizer, die ihrerseits zumindest für sauberes Geld ihre
sonst nicht nur durch Alpenpässe so hermetisch abgeriegelte Grenze ein
Stück weit öffnen, so dass das ein oder andere Billet durchpasst.
Indes
schlottern den energetischen Bossen in Deutschland die Knie, fürchten
sie doch, dass osteuropäischer Kohlenstoff weniger wiege als
einheimischer und demnach die Verflüchtigung deutscher Arbeitsplätze mit
sich ziehe. Dabei war der Klimagipfel doch dafür gedacht, die freien
Radikalen der Kohlenstoff-Ketten noch fester an die Kandare zu nehmen
und die Finanzströme anhand groß angelegter Staudämme an ihrem Fluss ins
offene Meer zu hindern - schließlich lauern da jede Menge Piraten, die
Enter-Tasten anstelle von Enter-Haken benutzen.



